Shopkritik erwünscht – Was läuft gut & wo kann ich mich verbessern?
Hallo zusammen,
ich würde mich sehr über ehrliches Feedback zu meinem Etsy-Shop freuen:
https://digitalbearcrafts.etsy.com
Was findet ihr bereits gelungen und wo seht ihr noch Verbesserungspotenzial (z. B. SEO, Mockups, Listings)?
Vielen Dank euch im Voraus! 🙏
DigitalBearCrafts
Posted 6 months ago · Edited 6 months ago·Last reply 5 months ago
11 comments
BuntMixxDesign
·5 months agoDu hast ja schon sehr viele Tipps bekommen.
Ich habe mal einige Artikel kurz angesehen, dabei ist mir aufgefallen, daß der Beispiel-Link zu Canca, der in der Artikelbeschreibung, auf eine "Error 404" Seite führt.
Evtl. sind diese Links veraltet?
- Das Ganze funktioniert ja über Canva. Muß Kunde da ein Konto anlegen? Ich vermute mal ja. Ist das Konto kostenlos? Hast du das irgendwo erwähnt? Ich habe solch einen Hinweis nicht gefunden. Das könnte evtl. Kunden vom Kauf abschrecken, und nicht jeder will ein Canva-Konto anlegen.
Es gibt ja auch andere Möglichkeiten sowas zuerstellen, wurde hier auch schon in den Tipps erwähnt.
Farbenschatz
·5 months agoHallo Marc,
ich hatte dir zwar gestern Abend nochmal einiges geschrieben, aber irgendwie hat es mich nicht losgelassen darüber nachzudenken.
Ich glaube, dass ein Shop mit Standort Deutschland nicht im englischsprachigem Raum, also wenn jemand aus den USA nach einem Artikel wie deine sucht, vorne angezeigt wird. Wer auf englisch sucht- aus den USA, bekommt vorzugsweise amerikanische Shops angezeigt. Wenn deutsche Kunden deine Artikel suchen steht da alles auf englisch, dass du aus Deutschland kommst, bzw. die Datei, sieht man nur, wenn man zufällig oben auf der Seite den Hinweis auf deinen Standort sieht.
Das Umstellen auf englisch vor ein paar Monaten hat dir ja auch nicht mehr Kundschaft gebracht oder?
Und du siehst bei den Bestellungen und Merkern deiner Artikel ja aus welchem Land die Leute kommen.
Und egal was erank usw. empfehlen, das muss nicht stimmen.
Ich verstehe schon, dass du was verkaufen willst das auch gesucht wird, aber das scheint ja nicht zu funktionieren.
Setze mal alle Hinweise um, die dir hier schon gegeben wurden. Mache vor allem ein besseres Video, in dem man sieht wie Bilder und Texte in die Vorlagen eingefügt werden. Das wird sicher am meisten bringen, denn nur die Vorlagen zu sehen, ist mal gar nicht verkaufsfördernd. Da könnte es vielen wie mir gehen, dass sie erstmal gar nicht kapieren was sie da sehen und es wirkt einfach nur überfordernd und nicht einfach, wie das Einfügen eigener Bilder ja eigenltich ist.
Du hast auch geschrieben dass andere Shops mit gleichen Artikeln besser verkaufen. Keine Ahnung ob die eine Menge Follower auf irgendwelchen Plattformen in petto haben, die sie in ihren Shop leiten oder sonstwo, sonstwie Werbung machen.
Wenn deine Angebote gleich aufgebaut sind, werden die anderen erfolgreicheren Shops irgendeine Quelle haben wo sie die passenden Kunden herbekommen.
Wenn die Verbesserungen die hier vorgeschlagen wurden in ein paar Wochen keine Verkäufe generieren, solltest du darüber nachdenken, ob die Magazine wirklich das richtige sind oder du anderes ausprobierst, das die deutsche Etsykundschaft sucht.
Ein echtes Bild von dir im Shop wäre sicher auch hilfreich.
Meiner Erfahrung nach ist das vertrauenserweckend und erhöht auch die Sichtbarkeit.
Im Moment kommt es mir so vor als würde dein Shop und deine Artikel nur eine kleine Zielgruppe ansprechen. Wie ich gestern schon schrieb - diejenigen die auf Tik-Tok, Instagram usw. irgendwelchen Trends, Hypes, Must haves.... von den dödeligen Influencern mit ihrem affektierten Selbstdarstellungen folgen, die "anhimmeln" und das Zeug haben wollen. Für mich ist das alles eine "Kunstwelt" in der es keine dünnen Haare, kurze Beine, lange Nasen, Misserfolge, negative Erfahrungen usw. gibt, was eben auch deine Produkte mit den Profibildern mit den schönen Menschen widerspiegeln.
Ob diejenigen in großer Zahl auf Etsy kaufen glaube ich nicht. Auch wenn sich das Angebot verändert hat, ist das hier immer noch als Handmade Plattform bekannt.
Vielleicht klappt es mit den Verkäufen besser, wenn du ordentlich auf Tik-Tok usw. rödelst und dir Follower aufbaust die eben solche Magazine möchten und kaufen.
Je länger sich deine Sachen nicht verkaufen, desto mehr rutschen sie in der Sichtbarkeit nach hinten und werden immer seltener gefunden. Aber das weißt du ja sicher - und kaum ein Kunde schaut sich mehr als die 1. Seite der Suchergebnisse an.
Da helfen auch die hohen Rabatte wenig, das zieht bestenfalls Schnäppchenjäger an, aber andere Shops hauen die gleichen Sachen noch billiger raus. Und für Qualität spricht das auch nicht unbedingt, wenn die Prozente so hoch sind. Das lässt eher viele daran zweifeln, dass sie da was hochwertiges bekommen.
Ich könnte mir nur vorstellen, dass das klappt wenn du bei deinen eigenen Followern 3 Tages Rabatte anbietest die dann hoch sind- so 30% oder für 1 Tag 50%, das könnte ziehen, aber dafür bräuchtest du wirklich das passende Publikum.
Wenn viele in den Warenkorb packen aber nicht kaufen, könnten 15 % bei Kauf helfen, das könnte der letzte Anreiz sein, das schon in den Warenkorb gepackte auch zu kaufen.
Auf Etsy gibt es Tausende und mehr Shops die es auf keinen grünen Zweig bringen. Nur ein kleiner Prozentsatz macht zufriedenstellende Umsätze und ein noch sehr viel kleinerer Prozentsatz kann von den Einnahmen hier leben. Das ist eben die Realität, da helfen auch die erank Versprechungen nichts.
Ich wünsche dir trotzdem viel Glück und hoffe, dass du deinen Stil und das, was dich zum Verkaufserfolg führt findest.
HelenaBlauerose
·5 months agoIch kann mich da nur anschließen. Vergiss erank und andere ach so hilfreiche Seiten. Das lesen Tausende und machen das dann. Da gehst Du unter. Nur wer den eigenen Stil entwickelt und sich abhebt hat hier ne Chance.
Farbenschatz
·5 months ago@DigitalBearCrafts
Ich komme frisch aus dem Urlaub, also prima erholt 😁 und gebe dir gerne ein paar meiner Eindrücke, Gedanken und auch Fragen dazu.
Ich verkaufe auch digitale Artikel, aber andere als du.
Zuerst: Dein Standort ist Hessen, du scheinst aber englische/amerikanische (englischsprachige) Kunden ansprechen zu wollen. Ich denke dass Amerikaner bei ihren Landsleuten kaufen und wahrscheinlich gibt´s da eine gigantische Zahl von Shops die das Gleiche oder Ähnliches anbieten.
Ich habe jetzt keine Recherche betrieben und auch keine Produkte oder Preise verglichen. Das solltest du mal gründlich tun um herauszufinden, ob du da überhaupt eine Chance hast einen Fuß in die Türe zu bekommen.
Warum hast du dich als deutscher Shop nicht auf deutsche Kunden spezialisiert?
Soweit ich an den angezeigten Bewertungen auf der 1. Seite sehe sind sie von deutschen Kunden.
Wer kauft hauptsächlich bei dir? Deutsche oder Amerikaner?
Ich würde mich an deiner Stelle an die Leute (Sprache) halten, die hauptsächlich bei dir kaufen. Oder du bietest deine Dateien auf deutsch und als eigenen Artikel auf englisch an.
(Bei mir ist alles deutschsprachig und ich verkaufe zu 90 % nach Deutschland aber auch Schweiz, Österreich und ab und an in ein Land wo ein deutschsprachiger Kunde wohnt.)
Ich habe mir mal den ersten Artikel in deinem Schaufenster angesehen:
Was du auf dem 1. Artikelbild zeigst ist ein Buch oder Katalog. Ich glaube das ist nicht erlaubt bei digitalen Artikeln. (Mach dich da bitte nochmal schlau!) Du verkaufst eine digitale Datei kein fertiges Buch.
Deine Artikelbeschreibung könnte besser strukturiert sein. Du solltest mit: Was diese Vorlage ist- anfangen. Die wichtigen Infos nach oben, das Blabla nach unten. Oder nur ein knapper Satz nach oben.
Kunden lesen nicht alles bei Etsy und in der Vorschau werden nur die ersten 2 Zeilen, 140 Zeichen oder so angezeigt.
Es fehlen meiner Meinung nach Daten die ich als Kunde gerne in der Beschreibung sehen möchte. Wie viele Seiten hat das Magazin? Wie viele Fotos brauche ich, um es auszufüllen. Ist es möglich z.B. auch nur 10 Seiten auszufüllen, also das Magazin auf 10 Seiten zu kürzen und herunterzuladen und auszudrucken. (Nicht jeder kennt sich damit aus.)
Beim Ansehen der Artikelfotos hab ich mich gefragt wer so tolle Fotos hat. Normalerweise machen Leute nicht so perfekte Fotos, es sei denn sie haben sich von einem Profi ablichten lassen.
Klar, im Magazin machen sich Profibilder natürlich besser, aber als Kunde stelle ich mir schon die Frage wie meine eigenen Bilder da wirken würden.
Zeige die Datei auch mal wie ist ist und nicht nur mit tollen Fotos darin. Mache Bilder auf denen man sieht, wie man Fotos in die Datei einfügt, einen Text bearbeitet.
Unterschätze nicht, dass sich viele nicht so gut mit der Bearbeitung digitaler Artikel auskennen. Zeige auch die Tipps wie man auf Canva zurechtkommt, zumindest einen Ausschnitt davon.
Du gibst den Tipp bei Canvas ( was ist das, meinst du Canva?) ausdrucken zu lassen. Da hat man dann einzelne Blätter, aber wie wird es zum Magazin?!! Hilf den Kunden mit Tipps wie und wo sie die bearbeitete Vorlage zum Buch/Magazin drucken lassen können. Kunden kaufen eher, wenn man ihnen alle Fragen vorab beantwortet und sie nicht selbst recherchieren müssen.
Für was ist das Personalisierungsfeld? Die Kunden müssen die Datei doch selbst bearbeiten?! Das Feld verwirrt.
Noch eine Frage am Rande. Hast du die Linzenzen für alle gezeigten Bilder, bzw. ist da rechtlich alles sicher, nicht dass du noch eine Abmahnung kassierst.
Dein Artikelvideo taugt nicht dazu Kunden zum Kauf zu bewegen. Es wirkt ehr überfordernd. Oder viell. wirkt es nur auf mich so, ich arbeite selbst mit Canva und finde das Gesuche in den Vorlagen oft nervig, zeitraubend und anstrengend.
Wenn du ein ansprechendes Video einstellen willst, zeige lieber wie einige Bilder bei Canva eingefügt werden und Texte verändert/ neu geschrieben werden. Zeig den Kunden wie einfach das geht.
Zusammengefasst: Als deutscher Shop ist es mit englischsprachigen digitalen Artikeln die es da schon gibt wirklich sehr schwer in den amerikanischen Markt zu kommen. Erkläre dein Produkt besser um Kunden die Angst zu nehmen. Unterschätze da die Hürde nicht. Zeige mehr wie einfach die Bearbeitung ist und erkläre das wirklich Schritt für Schritt in deinem Leitfaden.
Überarbeite deine Tags, ich finde sie nicht sehr aussagekräftig. Und wenn du kein Komma machst, passen mehrere Wörter in ein Feld, so dass du mehr als 13 Tags nehmen kannst.
Und noch eine Anmerkung: 14 Artikel sind zu wenig und was ich vermisse und meiner Meinung nach auf dem deutschen Markt gut läuft sind Hochzeitszeitungen oder Hochzeitsmagazine. Also alles mit Hochzeit - und da wird gerne personalisiert und geschenkt.
Außerdem gibt es noch viele Themen die du aufgreifen könntest wie Einschulung, Kommunion, Ostern, Weihnachten, Schwangerschaft, Geburt.... schau einfach mal was es schon gibt und wo du eine Lücke füllen könntest und zu welchen Gelegenheiten man solche Fotobücher erstellen würde/verschenken würde. Dein Shop ist ausbaufähig.
Ups, ich habe mir nochmal deine Artikelbilder angesehen und erst jetzt kapiert, dass das Video eine Vorschau der Datei ist. Es taugt trotzdem nicht als Video, weil man das nicht erkennen kann, man sieht nur eine Unzahl von Vorlagen. Die englischen Texte auf den Bildern habe ich nicht gelesen, dafür ist mein englisch nicht gut genug. Verstehen tue ich es schon aber es strengt mich an das in meinem Kopf zu übersetzen.
Weiter unten habe ich eine Antwort von dir gelesen. Mit welchen Shops hast du dich da verglichen? Ein amerikanischer Shop oder ein deutscher Shop? Da ist ein Unterschied meiner Meinung und Erfahrung nach.
Ich habe zwar andere digitale Artikel, aber theoretisch könnten die auch weltweit gekauft werden, es gibt überall Deutsche, es passiert aber so gut wie nie.
Ok, jetzt habe ich dir ne Menge geschrieben, ich hoffe meine Offenheit ist ok für dich und das eine oder andere hilft dir weiter.
DigitalBearCrafts
OP5 months agoHi Elke, vielen Dank für deine ehrlichen Worte zu meinem Shop und den Artikeln. Mir ist schon bewusst, dass 14 Artikel aktuell vor allem für Shops mit digitalen Produkten noch viel zu wenig sind. Ich hatte vor den Magazin und den Wall Art Vorlagen auch digitale Einladungskarten für verschiedene Anlässe in meinem Shop verkauft. Die Nachfrage war zwar da, aber die Konkurrenz einfach viel zu groß. Daher habe ich mein Sortiment umgestellt nachdem ich mithilfe von erank und Social Media (Pinterest, TikTok) auf diese Produktgruppe gestoßen bin. Laut erank war und ist die Nachfrage nach diesen Produkten hoch und ist auch noch nicht so gesättigt wie es bei den Einladungskarten ist. Deine Tipps zu meinem Shop sind sehr hilfreich für mich, da ich anhand den Traffic Daten sehe, dass meine Artikel zwar gefunden aber eben nicht gekauft werden. Somit muss hier eindeutig ein Konversationsproblem vorlegen (Kunde ist sich unsicher, weiß nicht wie es funktioniert oder was er bekommt). Ich finde es schwierig anhand von Mockups sowie der Beschreibung zu erklären wie dieser Artikel funktioniert. Ich habe mir dazu Top Shops in meiner Nische angeschaut der Aufbau der Mockups ist ähnlich wie bei mir (1. Bild Magazin, dann Inhalt des Magazins, dann vorher nachher vergleich, mit welchem Tool bearbeite ich das und für wenn oder zu welchem Anlass ist es geeignet). Beim erstellen der Titel, Beschreibung und Tags habe ich mich auch an den anderen Shops orientiert (hauptkeyword mit der höchsten Suchintention, dass den Artikel am besten beschreibt ganz nach vorne, in den ersten 160 zeichen der beschreibung nochmal die wesentlichen keywords aus dem titel aufgreifen und die tags gezielt an die keywords aus dem titel ausrichten). Meine Shopsprache habe ich bewusst vor einigen Monaten von deutsch auf englisch umgestellt, da die meisten Etsy Nutzer im englischsprachigen Raum unterwegs sind und ich auch auf vielen Seiten gelesen habe, dass der Suchalgorithmus ja auf englisch ausgelegt ist. Wie gehst du mit dem Thema Etsy Ads, externe Ads zum Beispiel auf Pinterest um? Nutzt du dies oder fokussierst du dich nur auf rein organischen Traffic? Danke und VG Marc
Farbenschatz
·5 months agoHi Marc,
ich mache gar nichts, keine Werbung, keine Prozente, kein Tik Tok etc. und bei mir laufen die Artikel am besten, die ich noch besser- anders als das was andere anbieten gemacht habe. Zum Beispiel die Gartenschatzsuchen für 5-7 jährige Kinder gibt es zuhauf, da verkaufe ich auch nur hin und wieder, ich habe als ziemlich Einzige Gartenschatzsuchen für 8-12 jährige, da habe ich mir schwierigere Hinweise, Rebusrätsel statt Reime etc. ausgedacht und die verkaufen sich sehr gut - oder bei den Seniorenspielen, da war ich vor 1,5 Jahren auch die Erste mit den Spielen, mittlerweile habe ich Nachahmer, verkaufe aber trotzdem noch gut, weil die Spiele alle gut gemacht sind. Ich hatte mir vorab auch alles außerhalb Etsy angesehen um den Bedarf einzuschätzen. Natürlich hatte ich im Laufe der Zeit auch etliches das sich nicht verkauft hat, das ich dann irgendwann deaktiviert habe. Einige Dateien die ich persönlich sehr mag werde ich noch überarbeiten und herausfinden wie ich sie besser vermarkten kann und natürlich habe ich saisonale Sachen die sich nur zu bestimmten Zeiten gut verkaufen.
Ich habe festgestellt, dass sich im digitalen Bereich englische (amerikanische) und deutsche Geschmäcker bei Kunden unterscheiden.
Ich glaube auch, dass sich so ein englisch deutsch Mischmasch nicht gut macht. Mir ist auch egal was erank oder andere "Experten" sagen, ich verlasse mich auf meine Erfahrungen, mein Gefühl und was sich stimmig und passend für mich anfühlt. Mein Shop ist gewachsen und nicht durchgestylt, wo doch alle "Experten" sagen, alles soll in der gleichen Farbe etc. sein. Mir ist Authentizität wichtiger.
Deine Artikeltexte hören sich auch ein wenig nach KI an. Ich frage auch oft die KI, aber oft gefallen mir die Vorschläge nicht und ich stupse sie in die Richtung die ich haben will. Meistens gibt die KI dann auch zu, dass Kunden echte Menschen hinter den Shops spüren wollen.
Wer liest schon so ellenlange blabla Texte. Kunden lesen die Artikelbeschreibung oft gar nicht oder nur zum Teil, sie schauen sich auch nicht alle Bilder an. Manche Kunden kennen sich auf Etsy nicht gut aus, daher versuche ich alles so einfach und leicht für den Kunden zu machen wie möglich. Ich erkläre alles auf meinen Bildern was in der Artikelbeschreibung steht.
Bei dir sind die Inhalte des Magazins nicht gut erkennbar, die Kunden wissen nicht genau was sie da eigentlich bekommen und einiges fehlt - wie viele Seiten sind es, wie viele Bilder brauche ich etc. -hatte ich dir ja schon geschrieben.
Ich will nicht sagen dass Kunden dumm sind, aber gehe immer davon aus, dass sich Kunden nicht auskennen und sich anhand deiner Bilder und Beschreibungen für ein Produkt entscheiden müssen/sollen.
Wenn deine Produkte viel aufgerufen aber nicht gekauft werden, musst du nachbessern wo offene Fragen sind.
Zeige statt der gestylten Seiten auch "echte" Seiten. Bei Canva gibt es auch genug kostenlose Normalobilder wo man sieht, dass sie von normalen Leuten fotografiert worden sind. Suche dir da ein paar nette Bilder aus und zeige ein Artikelbild wie man das bei Canva auf die Magazinseite zieht.
Versetze dich in jemanden der das eben noch nie gemacht hat. Was würdest du gerne über das Produkt wissen wollen bevor du es kaufst? Du hast 20 Bilder zur Verfügung. Kopiere/ahme nicht nur einfach die anderen Shops ab, überlege dir darüber hinaus noch deinen eigenen Stil.
Du musst nicht deinen gesamten Magazininhalt zeigen, das macht es Nachmachern zu leicht. Aber zeige 2-3 Beispiele deiner Seiten damit Kunden sehen was sie bekommen.
Auch wenn es mehr englischsprachige Kunden gibt würde ich mich an deutsche Kunden halten oder stelle zumindest beides ein, da kannst du beide Sprachen abdecken.
Im Dashboard unter Statistik-Statistik zu Artikeln (den Artikel da anklicken), kannst du den Zeitraum für 1 Jahr einstellen und nachschauen welche Suchbegriffe die Leute eingegeben haben und woher der Traffic kam.
Hab ich vorhin vergessen: Ich glaube nicht dass sich jemand die Mühe macht sich eine Vorschau auf Canva anzusehen. Stelle besser Artikelbilder mit Vorschauen ein.
Und meine größte Frage bleibt: Wie bekomme ich ausgedruckte Seiten bzw. die Datei in eine Magazinform??!!
Da solltest du deinen Kunden wirklich helfen und ein paar Online-Anbieter dazuschreiben bei denen man deine bearbeitete Datei problemlos 1x als Magazin drucken lassen kann. Falls die Kundenfotos eine spezielle Qualität/Auflösung brauchen, solltest du das auch dazuschreiben, sonst könntest du schlechte Bewertungen kassieren.
Ich selbst halte nicht viel von Prozenten, du gibst 50 % beim Kauf von 3 Dateien. Wie wirkt das auf dich, wenn du Kunde wärst?
Ich gebe keinen Massenrabatt und trotzdem kaufen Kunden oft 3, 5 oder mehr Dateien auf einmal. Nur 1x wurde ich angeschrieben ob ich da einen Mengenrabatt geben würde- habe ich gemacht 😊
Und was erank etc. sagt trifft nicht unbedingt auf den deutschen Markt zu. Aber das sagte ich ja schon.
Ich möchte dir noch sagen, dass ich 3,5 Jahre lang genähte Artikel verkauft habe mit mäßigem Erfolg, ungefähr 440 Verkäufe. Vorletztes Jahr Anfang Dezember habe ich angefangen auf digitale Artikel umzustellen weil mir die Rechtslage/neue Gesetze für echte Artikel zu kompliziert wurde.
Meine ganz persönliche Ansicht zu deinen Angeboten: Mir scheinen die Magazine auf 20-30jährige zugeschnitten zu sein die sich in den sozialen Medien aufhalten und dort jedem Trend nachjagen. Hört sich vielleicht etwas "böse" an, aber mich interessiert Tik-Tok etc. einfach nicht. Auf mich wirkt das zu künstlich, zu durchgestylt. Mich stößt das Influencergetue und Gehype ab. Nicht meine Welt, nicht meine Werte. Egal, meine Meinung. Du musst halt herausfinden wie du das an Etsykäufer bringst.
Und ehrlich gesagt unter den Artikeln kommen ja auch immer ähnliche Artikel die auch interessieren könnten: Da sieht man den gleichen "Brei".
Ich würde z.B. Neues erfinden wie ein Büromagazin ( keine Ahnung vielleicht gibt es da ja schon und ist nichts neues.) Ich würde mir überlegen wie ich Etsykunden mit neuen Ideen abholen und begeistern kann. Ich stelle mir das witzig vor ein "Fake- oder Spaßmagazin-Zeitung" fürs Büro, die Kollegen, Kollegium etc. zu entwerfen bei denen alle was zu lachen und zu gucken haben. Da braucht es noch nicht mal einen Geburtstag, als Gag geht das immer und da geben Leute bestimmt gerne 20 Euro incl. Druck aus und stecken etwas Arbeit rein.
Das war jetzt nur mal so als spontane Idee. Versuche deine eigenen Ideen zu entwickeln, das wird langfristig Kunden und Shopfans bringen.
Und noch ein letzter Tipp: Benenne deine Artikelfotos richtig, Google zeigt Bilder an, die Suchbegriffe enthalten. Also nicht Bild 002 sondern Geburtstagsbildband, personalisiertes Geburtstagsgeschenk beste Freundin, Freundschaft feiern Magazin oder sowas in der Art.
DigitalBearCrafts
OP5 months agoHi Elke, vielen lieben Dank für deine zahlreichen Ratschläge und Tipps zur Verbesserung meines Shops. Ich werde in den nächsten Wochen diese Schritt für Schritt umsetzen und sehen, ob die Nachfrage für meine jetzigen Artikel besteht oder ob ich mich nicht doch umorientieren muss. Ich hatte davor ja digitale Einladungskarten für verschiedene Anlässe verkauft, aber da war die Konkurrenz deutlich höher als es jetzt bei den Magazinen ist. Was mir bei deinen Tipps besonders gut gefällt ist, dass es keine 0815 Sachen sind (was man oft von Etsy Gurus hört/liest). Ich sehe, dass du dich mit meinem Shop und meinen Produkten ernsthaft auseinander setzt und das schätze ich sehr. Oft wird es einem von Etsy Topsellern so einfach dargestellt. Man hört nur suche dir eine Nische mit wenig Konkurrenz, erstelle gute Mockups und kümmere dich um dein SEO. Fertig und du wirst im Handumdrehen selbst zum Topseller. Mir war von vornerein klar als ich letztes Jahr mit Etsy angefangen habe, dass das natürlich nicht stimmt, denn dann könnte ja jeder mit wenig Aufwand das schnelle Geld machen. Ich habe viel recherchiert und mir Gedanken gemacht und meinen Shop auch Schritt für Schritt aufgebaut. Mir wurde auch von anderen Leuten gesagt, dass für einen Shop der nur digitale Produkte verkauft 92 Verkäufe in einem Jahr gut ist, aber ich persönlich meine da geht noch deutlich mehr als das. Um nochmal auf meinen Shop zurückzukommen: Die Shopsprache werde ich nicht mehr umstellen, da ich nicht nur Kunden aus Deutschland hatte sondern auch außerhalb des deutschsprachigen Raums (Frankreich, UK, USA...). Ich werde aber die manuelle Übersetzung für die Artikel wieder aktivieren sodass ich den Artikel dann sowohl im englischen als auch im deutschen habe. Etsy Ads und alle externen Ads habe ich jetzt einmal gezielt deaktiviert um zu schauen wie der rein organische Traffic sich entwickeln wird. Sollten die Magazine nicht wie erwartet mehr Verkäufe einbringen, dann werde ich mich mehr auf Printable Wall Art Templates oder auch die Hochzeitsschiene fokussieren, da personalisierte einzigartige Geschenke zum Geburtstag, Jahrestag usw. eine hohe Nachfrage haben (Ich finde Pinterst hierzu eine gute Rechercheplattform, da dort Trends oft früher zu sehen sind und erst nach einiger Zeit dann auch auf Etsy verkauft werden). Viele Topseller auf Etsy haben ja auch nicht vom einen auf den anderen Tag extrem gut performt. Sie mussten auch erstmal verschiedene Sachen testen um am Ende eine Strategie zu entwickeln die nachhaltig funktioniert. Ich gebe Dir absolut Recht, dass an einigen Stellen ich zu viel von den Kunden erwarte und ich meine Artikel noch viel einfacher erklären muss, da viele Leute der Umgang mit digitalen Produkten/Canva schwerfällt. Sollte ich noch weitere Fragen in der nächsten Zeit haben, dann wäre es klasse wenn ich mich mit Dir nochmal zu meinem Shop / Artikeln austauschen kann, da Du eine der wenigen bist, die nicht nur das negative an meinem Shop mir gezeigt haben sondern ernst gemeinte Ratschläge, die ich auch so no nicht auf dem Schirm hatte. Vielen Dank nochmal und LG Marc
MonShopDE
·6 months agoHallo Marc,
zunächst muss ich gestehen, dass ich noch nie ein digitales Produkt gekauft habe - ich gehöre somit wohl nicht zu deiner Zielgruppe. Dies ist auf jeden Fall ein sehr wichtiger Punkt - wer genau ist deine Zielgruppe und wen sprichst du mit deinen Listings an? Welche Altersgruppe usw.
Du schreibst, dass viele andere Shops, die ähnliche Produkte verkaufen, viel mehr als du verkaufen. Was also machen DIESE Shops anders? Haben sie vielleicht alles andere Beschreibungen, nutzen sie andere Tags oder Titel? Bewerben sie ihre Shops auf Social Media Plattformen?
Ich habe mir mal ein Produkt heraus gepickt - den personalisierten Paarkalender. Leider fehlt mir bei der Darstellung zumindest EIN reales Bild an einer Wand oder in einer Hand - es ist ja etwas sehr persönliches und wirkt doch sehr beliebig, da alle Bilder ausschließlich mit Mockups erstellt wurden. Sicher ein manchmal hilfreiches Tool, jedoch wenn alles gleich aussieht, sieht man sich schnell satt. Stell dir einfach vor, du würdest diese Artikel in einem Laden verkaufen und jede Ecke würde irgendwie gleich aussehen. Hast du für dich mal einen deiner Artikel ausgedruckt und diesen mal in deinen Händen gehalten?
Mit solchen persönlichen Dingen oder echten Bildern könntest du auch deine 'Über dich' Rubrik füllen. Das würde dich in jedem Fall menschlicher machen.
HelenaBlauerose
·6 months agoLieber Marc, du hast den Beitrag ja bereits vor einigen Tagen gepostet und keine Antwort erhalten. Dafür gibt es in der Regel 2 Gründe. Entweder es steckt niemand in dem angefragten Thema oder niemand möchte etwas sagen, das vielleicht negativ aufgenommen wird. Wir sind vermutlich eher nicht so deine klassische Zielgruppe hier aber ich will trotzdem mal meine Gedanken zu deinem Shop äußern. Wenn ich tatsächlich auf die Idee kommen sollte, so etwas zu brauchen, würden mich 2 Dinge abschrecken. Zum einen die durchgestylten "künstlichen" Gesichter. Da finde ich als normaler Mensch mich nicht wieder. Zum anderen das Gesamtbild des Shops, der für mich einfach langweilig und oberflächlich wirkt. Da ist nichts liebevoll oder besonders. Einfach 0815 Massenware. Warum soll der Kunde gerade bei dir kaufen, wenn es noch 100 andere Anbieter gibt, die das gleiche haben? Wenn du hier erfolgreich sein willst, musst Du dich abheben. Ich hoffe, das war jetzt nicht ZU ehrlich. Aber alles andere macht ja wenig Sinn. Liebe Grüße Birgit
DigitalBearCrafts
OP6 months ago · EditedHi Birgit, erstmal danke für das ehrliche Feedback. Wie sollte ich deiner Meinung nach meine Produkte besser präsentieren, damit sie für potenzielle Kunden ansprechender wirken? Ich betreibe meinen Shop seit einem Jahr und schaue mir regelmäßig Tipps von anderen Etsy-Verkäufern an. Letztendlich spielen viele Faktoren (Produktpräsentation, SEO, Preis usw.) eine Rolle dabei, ob ein Kunde mein Produkt tatsächlich kauft. Über Erank bin ich vor einiger Zeit auf diese Art von digitalem Produkt gestoßen, da es hier relativ wenig Konkurrenz gibt. Was ich immer noch nicht verstehe, ist, warum Shops, die erst vor zwei Monaten gestartet sind und genau die gleichen Produkte verkaufen wie ich, bereits über 100 Verkäufe getätigt haben, obwohl ihre Produkte genauso lange auf dem Markt sind wie meine. Alle Etsy-Coaches und -Gurus preisen immer SEO und übersichtliche Produktbilder an und behaupten, dass man damit schnell organischen Traffic und Verkäufe generieren kann. Aber ich bin überzeugt, dass das alles nur Fassade ist und dass in Wirklichkeit viele Verkäufe aus Werbung/Anzeigen stammen, und sie lassen die Leute einfach glauben, es sei so einfach. Korrigiert mich gerne, wenn ich falsch liege. Danke und viele Grüße, Marc
HelenaBlauerose
·6 months ago · EditedDu liegst ganz richtig. Es gibt eine einfache Regel: wenn du selbst ohne großen finanziellen und zeitlichen Aufwand etwas anbieten kannst, können es andere auch und werden es tun. Da entscheidet tatsächlich die Werbung, die man selbst irgendwo schaltet, ob man erfolgreich ist. Das ist wirklich so. Ich denke, Irmi hat da schon einiges gesagt, was man an Bildern anders machen kann. Was mir auch auffällt, der Kunde macht ja eigentlich alles selbst. Du bietest keine Druck an, oder? Zumindest hab ich das nicht gesehen. Nur die Vorlage zum Erstellen und die kriegt er bei vielen Druckanbietern zumindest in Deutschland gratis dazu. Ich persönlich würde jetzt für mich so gar keinen Nutzen in dem Produkt sehen.