Mal wieder diese Umsatzsteuer gepaart mit Kleinunternehmerregelung
Hallo allerseits,
ich bin neu hier und habe zwar schon einen Shop eröffnet, aber biete noch keine Produkte an, bevor die Sache mit der Umsatzsteuer nicht komplett geklärt ist. Ich meine, dass ich es im Großen und Ganzen verstanden habe, befürchte aber ein paar gedankliche Aussetzer.
Um meine Situation zusammenzufassen:
Ich habe vor mittels Print on Demand Tassen, etc. zu verkaufen, dies auch international. Entschieden habe ich mir für die Kleinunternehmerregelung, um die quartalsweise Umsatzsteuervoranmeldung zu vermeiden.
Sobald Etsy aber die Steuer ID von mir verlangt, enthalten die von Etsy gestellten Gebührenrechnungen für das Einstellen von Produkten und den Verkauf von Produkten keine USt mehr, da ich in den Augen von Etsy ein Unternehmer und keine Privatperson mehr bin.
Sobald dieser Fall eintritt, muss ich, sofern ich es richtig verstanden habe, quartalsweise eine Umsatzsteuervoranmeldung einreichen.
Da ich meine Produkte von einem PoD-Unternehmen herstellen und verschicken lasse (auch hier mit Steuer-ID), stellt dieses mir ja auch keine USt in ihrer Gebührenrechnung und ich mache es mit der Voranmeldung wie bei Etsy.
Die Rechnung an den Kunden für ein verkauftes Produkt stellt ja vermutlich auch das PoD-Unternehmen und hier ist keine USt aufgeführt, oder? Somit müsste das Produkt für den Kunden ja letztendlich auch günstiger sein.
Zusammenfassend verstehe ich es so:
Sowohl für die Gebührenrechnungen bei Etsy und PoD muss ich quartalsweise eine Umsatzsteuervoranmeldung einreichen und die 19% auch in der USt-Jahreserklärung angeben. Ist das so korrekt?
Vielen Grüße
Daniel